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Moritz Ganzoni – Schmuckobjekte            

 

Gusstechnik der Ashanti
 Ausstellung  vom 30. September – 26. November 2022 

1984 begegnete Moritz Ganzoni der Ashanti-Gusstechnik durch die Publikation «Das Gold in der Kunst Westafrikas» von Max Fröhlich. Seither lässt ihn die Begeisterung für  dieses faszinierende Handwerk nicht mehr los, denn der Ashanti-Schmuck vereint Urtümliches und Zeitgenössisches auf einzigartige Weise.
Das Wachsausschmelz-Verfahren ist rund 6000 Jahre alt. Dank der ausgeklügelten Technik aus Ghana ist es möglich,  selbst dünnwandige Objekte in grosser Feinheit zu gestalten. Jedes Schmuckstück wird mit Hilfe von Wachs, Tonerde, Holzkohle und Pferdemist in aufwendiger Handarbeit geformt, gebrannt und gegossen. Unter Verwendung dieser einfachen Materialien und Hilfsmittel entwickelt der Gestalter klar lesbare, archaisch und gleichzeitig modern anmutende  und ausdrucksstarke Formen. Alle Arbeiten sind Unikate und werden in Gold-, Silber- oder Kupferlegierungen hergestellt.

Der offene Ofen wird so lange eingefeuert, bis die Glut oben angekommen ist und das Metall geschmolzen ist. Die glühende Gussform wird mit einer Greifzange herausgehoben und unmittelbar danach umgedreht, damit das flüssige Metall in die Hohlform hinein fliessen kann. Nach raschem Abkühlen der Form an der Luft wird der Tonmantel der Gussform vorsichtig gespalten und das Schmuckstück kommt zum Vorschein.
Ein magischer Moment…
 
Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 13.30–18.30  Samstag 10–17 Uhr   
www.moritz-ganzoni.ch

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Goldschmiedin – Anna Schmid Schmuck