Anna Schmid Schmuck und Gäste

2014

Lea Georg  Porzellan  13. Mai bis 28. Juni 2014


Die Keramikerin und Dozentin widmet sich seit vielen Jahren dem Thema «Gefäss-Objekt». Ausgehend von schlichten Vasenformen entwickelt sie Reihungen gleichförmiger, konvexer und konkaver Porzellangefässe. Diese ergänzen sich in ihrer Kontur und lassen sich Wand an Wand aneinanderfügen. In immer neuen Varianten entwickelt die Gestalterin spannungsvolle Rhythmen. Die Bedeutung der Vase vom alltäglichen Gebrauchsgegenstand verschiebt sich zum Formelement einer abstrakten Skulptur. Sie zerlegt die konkave und konvexe Ursprungsform aus Gips nach systematischen Gesichtspunkten und fügt die einzelnen Teile zu einer neuen bildnerischen Einheit zusammen. Von den definitiven Modellen werden neue Gipsformen hergestellt und mit dem Porzellan ausgegossen. Nach dem Austrocknen werden die Objekte geschmirgelt und poliert oder mit der Säge strukturiert und nach einer innwendigen Glasur im Ofen bei hoher Temperatur gebrannt. Lea Georg ist aber auch ihren feinst gearbeiteten Teeschalen treu geblieben, Einzelstücke, die sie oberflächlich einsägt, ritzt oder mit einer Einlegetechnik verarbeitet.

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